Parodontitis und Parodontose behandeln: Zähne, Zahnfleisch und die Gesundheit erhalten

Gut zu wissen: Ihr Körper ist frei von Entzündungen und versteckten Erkrankungen. Ja, sogar Ihr Hausarzt lobt Sie für den verantwortungsvollen Umgang mit Ihrer Gesundheit. Der Besuch im Zahnzentrum Westerwald gehört dazu.

In Wirges steht Ihnen mit Dr. Marko Reiter ein erfahrener Parodontologe zur Seite. Er hat sich in einem Curriculum speziell zur Parodontitisbehandlung weitergebildet. Der Titel seiner Doktorarbeit an der Philipps-Universität Marburg: „Untersuchung möglicher Zusammenhänge zwischen koronaren Herzerkrankungen und chronischer Parodontitis – Auswertung klinischer Parameter”

Wenn Sie die Parodontitis behandeln lassen, profitiert Ihr gesamter Körper davon! Neben den Zähnen und dem Zahnfleisch schützen wir Ihre allgemeine Gesundheit. Risiken für Diabetes, Herzinfarkt und Schlaganfall und andere Krankheiten sinken.

Die Parodontitistherapie:

  • Hält die Entzündung auf und schützt Sie vor Zahnverlust
  • Senkt Risiken für bakterielle Entzündungen im Körper
  • Beugt weiterem Knochenabbau vor

Wir müssen rechtzeitig handeln – dann lässt sich die Parodontitis stoppen. Die chronisch bakterielle Entzündung des Zahnhalteapparates behandeln wir im Zahnzentrum Westerwald nach einem bewährten Plan. Blutet Ihr Zahnfleisch leicht? Stellen Sie einen unangenehmen Mundgeruch fest? Das können erste Anzeichen für eine Parodontitis sein.

Rufen Sie uns an und vereinbaren Sie einen Termin. Wir klären die Symptome ab.

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5 Fakten

5 Fakten zur Parodontitistherapie, die Sie kennen sollten

Sie haben nur wenig Zeit und möchten einen schnellen Überblick? Hier finden Sie die wichtigsten Informationen rund um das Thema Parodontitis.

  • Parodontitis ist eine chronische Entzündung – sie lässt sich nicht komplett heilen. Wir können sie aber erfolgreich behandeln und stoppen.
  • Auslöser ist bakterieller Zahnbelag – es gibt aber viele Faktoren, die eine Parodontitis begünstigen.
  • Raucher und Diabetiker haben ein besonders hohes Parodontitisrisiko.
  • Ohne Hilfe führt die Parodontitis zu Zahnverlust. Darüber hinaus erhöht die Parodontitis das Risiko für Entzündungen im gesamten Körper.
  • Bei der Parodontitistherapie entfernen wir Bakterien und entzündetes Gewebe.
  • Mit einer regelmäßigen Nachsorge halten wir die Parodontitis auf und schützen Zähne und Gesundheit.

Möchten Sie noch mehr erfahren oder einen Termin vereinbaren? Lesen Sie weiter oder rufen Sie uns an.

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Was gegen die Parodontitis hilft? Vorbeugen.


Lesen Sie hier, wie wir die Parodontitis verhindern.

Wie entsteht Parodontitis?

Parodontitis und Parodontose – was ist das eigentlich?

Wir erklären es Ihnen anhand des Namens. Parodontitis setzt sich zusammen aus den Begriffen “Parodont” und “itis”. Parodont, das ist der Zahnhalteapparat. Und -itis steht für eine entzündliche und krankhafte Veränderung. Wenn wir von einer Parodontitis sprechen, meinen wir also immer eine Entzündung des Zahnhalteapparats.

Und was ist jetzt die Parodontose?

  • Bei der Parodontose liegt in der Regel keine Entzündung vor.
  • Der Zahnhalteapparat verändert sich – das hat aber andere Ursachen.

Die Parodontitis ist eine Volkskrankheit in Deutschland. Viele Menschen ab 40 Jahren verlieren aufgrund der entzündlichen Veränderung Ihre Zähne.

Gut, dass Sie sich über die Therapiemöglichkeiten informieren. Die Parodontitis ist zwar eine chronische Erkrankung und kann daher nicht geheilt werden, jedoch lässt sie sich zum Stillstand bringen.

Wie entsteht die Parodontitis?

Die Parodontitis ist eine bakterielle Infektion. Es gelangen Bakterien in den Körper, die zu einer krankhaften Veränderung führen. Wie die Bakterien den Weg in den Organismus finden, erklären wir Ihnen gleich.

Zunächst aber geht es um die Frage: Woher kommen diese Bakterien überhaupt? Vielleicht finden Sie die Vorstellung etwas unappetitlich, aber in Ihrem Mund tummeln sich genau in diesem Augenblick viele Millionen Bakterien.

Keine Sorge, das ist völlig normal. Jeder von uns hat Bakterien im Mund. Gemeinsam mit Nahrungsresten und Speichel bilden sie den bakteriellen Zahnbelag.

Auslöser ist schädlicher Zahnbelag

Dieser Belag legt sich wie ein Film über die Zähne. Er kann bis zu mehreren Millimetern dick werden. Wenn Sie sich abends die Zähne putzen, reißen Sie diesen “Zahnbelag-Turm” wieder ein. Zumindest einen Teil davon. Etwas Belag bleibt immer übrig, so gründlich Sie auch putzen.

  • Je länger der Belag auf den Zähnen bleibt, desto härter wird er.
  • Dieser sogenannte Zahnstein ist ein Biotop für Bakterien.
  • Sie vermehren sich ungehindert und breiten sich aus.

Das Immunsystem bekämpft die Bakterien mit einer Entzündung

Wie gelangen die Bakterien nun aus dem Zahnbelag in den Organismus? Immer wenn sich die Bakterien vermehren, geben sie Giftstoffe ab. Diese Giftstoffe dringen in das Zahnfleisch ein. In Ihrem Immunsystem schrillen die Alarmglocken!

Die körpereigene Abwehr schickt seine stärksten Helfer, um die Eindringlinge zu stoppen. Es kommt zu einer Entzündungsreaktion.

Wussten Sie…?
Parodontitis stellt eine große Belastung für das Immunsystem dar. Die körpereigene Abwehr versucht, die Bakterien loszuwerden, und verbraucht dabei jede Menge Energie. Das ist in etwa so, wie wenn Sie mit Ihrem Auto im Leerlauf stehen und Vollgas geben. Während das Immunsystem den aussichtslosen Kampf mit der Entzündung führt, schützt es Sie nur unzureichend vor anderen Erregern und Viren.

Achten Sie auf diese Anzeichen einer Parodontitis

Es muss nicht zwangsläufig wehtun. Besonders im Anfangsstadium schleicht sich die Parodontitis in Ihre Gesundheit und verläuft zunächst schmerzfrei.

  • Zahnfleischbluten
  • Mundgeruch
  • Empfindliche Zahnhälse

Erkennen Sie solche Veränderungen in Ihrem Mund? Lassen Sie es am besten frühzeitig von unserem Zahnarzt abklären.

Rufen Sie uns an und vereinbaren Sie einen Termin.


Danach wissen Sie, womit Sie es zu tun haben und was hilft.

Die Parodontitistherapie

Diagnose Parodontitis:
So helfen wir Ihnen mit der Parodontitistherapie

Es stimmt, dass eine Parodontitis nicht komplett heilbar ist. Aber: Wir können die Entzündung so effektiv behandeln, dass Sie ein normales Leben führen! Sie müssen vielleicht etwas häufiger zur Vorsorge als andere Patienten – aber einem erfüllten Leben mit gesunden und festen Zähnen steht (trotz Parodontitis!) nichts im Weg.

So helfen wir Ihnen.

1. Schritt:
gründlich reinigen

Zunächst schaffen wir eine gesunde Basis für die weitere Therapie. Das heißt vor allem: Die schädlichen Bakterien müssen raus aus dem Mund!

Das erreichen wir mit einer gründlichen Professionellen Zahnreinigung (PZR). Unsere speziell dafür ausgebildete Mitarbeiterin entfernt alle gut erreichbaren weichen und harten Beläge.

Die Zahnreinigung erleben Sie entspannt. Wir reinigen die Zähne mit einem Pulver-Wasserstrahlgerät, das die Beläge schonend von der Zahnoberfläche spült. Nach der Zahnreinigung ist die Parodontitisvorbehandlung abgeschlossen.

2. Schritt:
chirurgisch unterstützen

Nun kümmern wir uns um die Zahnbeläge, die wir nicht direkt sehen. Sie befinden sich unter dem Zahnfleischrand.

Um auch hier gründlich “sauberzumachen”, heben wir das Zahnfleisch kurz an. Auch die Zahnfleischtaschen reinigen wir gründlich mit Ultraschall und entfernen entzündetes Gewebe. Anschließend befestigen wir das Zahnfleisch wieder. Nach wenigen Wochen ist es vollständig verheilt.

3. Schritt:
den Erfolg sichern

Würden wir jetzt aufhören – die Parodontitissymptome wären nach ein paar Monaten zurück. Wir haben nur eine Chance gegen die Entzündung, wenn wir langfristig denken und handeln. Damit beschäftigen wir uns in der sogenannten Unterstützenden Parodontitistherapie (UPT).

Zur Parodontitisnachsorge gehören folgende Maßnahmen:

  • Regelmäßige Kontrolle von Zähnen und Zahnfleisch
  • Regelmäßige Professionelle Zahnreinigung
  • Reinigung der Zahnfleischtaschen und Zahnwurzeln
  • Messung der Tiefe der Zahnfleischtaschen
  • Anleitung zur Zahnpflege zu Hause

Ist die Parodontitis gerade zum ersten Mal behandelt worden, sollten Sie in etwa drei Monaten zu Ihrem nächsten Nachsorgetermin kommen. So geht das im ersten Jahr weiter. Nach einiger Zeit – und ersten Erfolgserlebnissen – vergrößern wir die Intervalle.

Viel mehr als gesunde Zähne – Die Zahnvorsorge ist wichtig für einen leistungsfähigen Körper


Jetzt wissen Sie, was wir im Zahnzentrum Westerwald gegen die Parodontitis unternehmen. Wenn Sie mehr über die gezielten Vorsorgemaßnahmen gegen Entzündungen und Karies erfahren möchten, lesen Sie doch hier weiter:

Lasertherapie

Mit dem Laser entfernen wir übrig gebliebene Bakterien

Die Standard-Parodontitistherapie schafft eine gesunde Basis, auf der sich Ihr Zahnhalteapparat langfristig erholt. Ein Restrisiko besteht jedoch immer, dass Bakterien übrig bleiben und die Entzündung von vorne beginnt. Mit der Lasertherapie senken wir dieses Restrisiko deutlich und unterstützen den Körper aktiv beim Heilungsprozess.

Das Laserlicht entfernt 99 % der Bakterien und Keime. Nach der Behandlung hat Ihre Mundgesundheit beste Startbedingungen für ein gesundes Leben ohne Entzündung.

Was sind die Vorteile der Behandlung mit dem Laser?

  • Die Behandlung ist nahezu schmerzfrei.
  • Der Laser arbeitet geräuschlos.
  • Es gibt keine Nebenwirkungen.
  • Die Lasertherapie kann beliebig oft wiederholt werden.

Patienten mit systemischen Erkrankungen wie Diabetes leiden häufig an Wundheilungsstörungen. Mit dem Laserlicht unterstützen wir den Wundheilungsprozess und senken gleichzeitig das Risiko für Komplikationen.

Mit der Lasertherapie entfernen wir zuverlässig Keime und Bakterien aus Ihrem Mund


Möchten Sie erfahren, in welchen Bereichen Ihnen die Lasertherapie außerdem hilft? Lesen Sie hier weiter:

Auswirkungen von Parodontitis

Die Parodontitistherapie ist Gesundheitsvorsorge beim Zahnarzt

Und der ganze Aufwand für das bisschen Zahnfleischbluten? Nein, bei einer Parodontitis geht es um viel mehr als blutendes Zahnfleisch. Die chronische Entzündung stellt ein großes Risiko für Ihre Allgemeingesundheit dar.

Zunächst gefährdet die Parodontitis Ihre Zähne. Das Zahnfleisch zieht sich zurück. Der Kieferknochen wird dünner und schmaler. Zähne und Zahnersatz verlieren den Halt und fallen im schlimmsten Fall aus.

Bei einer unbehandelten Parodontitis dringen immer weiter Bakterien in die Mundschleimhaut ein und gelangen so in die Blutbahn.

Dadurch steigt beispielsweise das Risiko für:

  • Herzinfarkt
  • Schlaganfall
  • Rheumatoide Arthritis
  • Lungenentzündung
  • Impotenz
  • Untergewichtige Frühgeburten

Wie eine Wunde, die nicht verheilt, stellt die Parodontitis eine extreme Belastung für den Körper dar. Er steht unter Dauerstress und ist anfälliger für Erkrankungen.

Parodontitis und Diabetes

Diabetiker müssen besonders auf Ihre Mundgesundheit achten. Parodontitis und Diabetes sind eng miteinander verbunden und verstärken sich gegenseitig.

Dr. Marko Reiter hat sich auf die Behandlung von Diabetikern spezialisiert. In der Diabetes-Sprechstunde entwickelt er Konzepte, um die Mundgesundheit zu optimieren und damit direkten Einfluss auf den Verlauf des Diabetes zu nehmen.

Wie hängen Parodontitis und Diabetes zusammen?

Die Parodontitisbakterien gelangen durch die Mundschleimhaut in die Blutbahn und so zu allen möglichen Bereichen des Körpers. Sie setzen sich beispielsweise auf den Insulinrezeptoren fest und blockieren sie. Das führt zu einer reduzierten Insulinausschüttung – und folglich zu einem erhöhten Blutzuckerspiegel.

Wie wirkt sich eine gute Mundgesundheit auf Diabetes aus?

Indem wir die Bakterien entfernen, können sich weniger von ihnen an den Insulinrezeptoren festsetzen. Die Aufnahme von Glucose in die Zellen wird verbessert, was den Blutzuckerspiegel senkt und sich im optimierten Langzeitwert HbA1c zeigt.

Sie sehen: Bei der Parodontitistherapie geht es um viel mehr als Zähne und Zahnfleisch.

Nehmen Sie “das bisschen Zahnfleischbluten” nicht auf die leichte Schulter und lassen Sie das von einem Fachmann abklären.


Wir sind für Sie da. Rufen Sie uns an und vereinbaren Sie einen Termin. Sie erreichen uns per Telefon und E-Mail.