Wenn das Kiefergelenk schmerzt, helfen wir Ihnen zuverlässig mit der CMD-Therapie

Bitte schauen Sie uns nicht zweifelnd an, wenn wir Sie bei Ihrem nächsten Zahnarzttermin nach Rückenschmerzen oder Nackenverspannungen fragen: Das hat einen triftigen Grund.

Die Kiefermuskulatur ist über Funktionsketten mit den Muskeln im gesamten Körper verbunden. Im Zahnzentrum Westerwald finden wir heraus, ob Ihre Beschwerden und Verspannungen mit einem Problem im Kiefergelenk zusammenhängen – oder umgekehrt.

Kommen Ihnen diese Symptome bekannt vor?

  • Es knackt, wenn Sie den Mund öffnen.
  • Ihr Kopf brummt und schmerzt.
  • Nacken- und Schultermuskeln sind verspannt.
  • Ihnen ist häufig schwindelig.
  • Sie schlafen schlecht.
  • Sie leiden an migräneartigen Anfällen.

Diese Symptome treten häufig mit einer Funktionsstörung des Kausystems auf. Dieses Krankheitsbild hat einen komplizierten Namen, den Sie vielleicht schon einmal gehört haben: Craniomandibuläre Dysfunktion – kurz CMD.

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Vereinbaren Sie einen Termin. Im schlimmsten Fall wird die CMD chronisch. Das verhindern wir mit bewährten Therapien.

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5 Fakten

5 Fakten zur CMD-Therapie, die Sie kennen sollten

Sie haben nur wenig Zeit und möchten einen schnellen Überblick? Hier finden Sie die wichtigsten Informationen rund um das Thema CMD.

  1. CMD ist eine Funktionsstörung zwischen Schädel und Unterkiefer.
  2. Symptome sind zum Beispiel: extreme Verspannungen, Kieferschmerzen, Tinnitus.
  3. Ursache ist ein Fehlbiss – obere und untere Zahnreihe treffen falsch aufeinander.
  4. Stören zu hohe Kronen oder Füllungen, dann passen wir den Zahnersatz an.
  5. Zusätzlich helfen spezielle Schienen, die das Kiefergelenk entlasten.

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Was ist eine Funktionsstörung?

Was ist eine CMD?

CMD, die drei Buchstaben stehen für Schädel (Cranium), Mandibula (Unterkiefer) und Dysfunktion (Fehlfunktion).

Unter CMD fasst man alle schmerzhaften und nicht schmerzhaften Beschwerden zusammen, die mit einer Fehlfunktion der Kau- und Kiefermuskeln zu tun haben. Eine CMD entsteht unter anderem durch ein Ungleichgewicht zwischen der Funktion des Kauapparats, mentalem Stress und der Körperstatik.

Was heißt das konkret? Es kann sein, dass Zähne von Ober- und Unterkiefer nicht mehr richtig aufeinandertreffen. Häufig ist die Kaumuskulatur überlastet, was zu einer Funktionsstörung führt. Dazu treten teils extreme Verspannungen in Nacken, Schulter und Rücken auf.

Die Symptome einer CMD sind vielfältig. Wir finden heraus, woher die Beschwerden kommen und helfen Ihnen.

Wie entsteht eine CMD?

Wie entsteht eine CMD?

Zu einer Funktionsstörung wie der CMD kommt es, wenn die Zähne von Ober- und Unterkiefer nicht mehr richtig aufeinanderpassen. In der Zahnmedizin nennen wir das einen “Fehlbiss”.

Durch den Fehlbiss rückt das Kiefergelenk wenige Millimeter aus seiner natürlichen Stellung. Das registriert der Körper und aktiviert die Muskeln, um das Kiefergelenk zurück in die ursprüngliche Position zu „schubsen”. Die Muskeln verspannen sich.

Ein Fehlbiss setzt die Fehlerkette in Gang

Die Fehlerkette setzt sich fort und überträgt sich auf andere Körperteile. Aus diesem Grund treten bei einer CMD Symptome wie Rückenschmerzen auf, die zunächst nicht mit dem Kiefer in Verbindung gebracht werden.

Für einen Fehlbiss gibt es viele Ursachen, zum Beispiel:

  • eine zu hohe Krone oder Füllung, die den Zusammenbiss stört
  • Nachbarzähne, die in eine Zahnlücke wandern
  • nächtliches Zähneknirschen

Ist schlecht sitzender Zahnersatz schuld, finden wir das schnell heraus und versorgen Sie mit neuem, passendem Zahnersatz. Oft liegt die Ursache für die Funktionsstörung aber noch etwas weiter oben – im Kopf.

Genauer gesagt: in der Psyche. Ständiger Stress und eine hohe emotionale Anspannung sind Risikofaktoren für eine Funktionsstörung wie CMD. Bitte schauen Sie uns also nicht zweifelnd an, wenn wir Sie vor der Behandlung fragen: Wie ist denn Ihr Stressempfinden aktuell?

Wie hilft der Zahnarzt?

Wie hilft der Zahnarzt bei Funktionsstörungen?

Um der Ursache für Ihre Probleme auf die Spur zu kommen, stellen wir Ihnen zu Beginn der Behandlung einige Fragen, zum Beispiel: Haben Sie aktuell besonders viel Stress? Schlafen Sie schlecht? Sitzen Sie beruflich lange? Das hilft uns, Ihre Symptome besser einzuordnen.

Auf der Basis planen wir dann die weiteren Behandlungsschritte.

So könnte Ihr Termin bei uns aussehen:

  • Funktionsanalyse:
    Haben Sie Probleme beim Öffnen des Mundes? Sind die Kiefermuskeln geschwollen? Wo schmerzt es, wenn Sie sich bewegen? All das erfahren wir in diesem ersten Schritt der Behandlung. Mit den Fingern tasten wir das Gesicht und die Mundpartie ab und erhalten so ein genaues Bild von Ihrer gesundheitlichen Situation.
  • Kontrolle der Zahngesundheit:
    Ein Blick auf die Zähne verrät uns, ob Sie knirschen. Stellen wir abgenutzte Zahnflächen fest, ist das ein Hinweis auf eine mögliche Ursache für die CMD.
  • 3-D-Aufnahmen:
    Moderne Technologien ermöglichen uns einen dreidimensionalen Einblick in das Kiefergelenk. Wir sehen deutlich, ob Entzündungen, Verlagerungen oder degenerative Veränderungen vorliegen.
  • Eckzahn- oder Schneidezahnaufbauten:
    Die Eckzähne übernehmen eine wichtige Funktion im Gebiss. Sie entlasten die Backenzähne bei bestimmten Kaubewegungen und beim Zähneknirschen. Durch ständiges Knirschen und Pressen kann diese “Eckzahnführung” verloren gehen und eine mögliche Ursache einer CMD darstellen. Mit vollkeramischen Kronen oder Veneers bauen wir die Eckzähne wieder auf.
  • Anpassen von Zahnersatz:
    Stört eine Krone oder Füllung beim Zusammenbeißen, korrigieren wir das in der Regel direkt. Hierfür schleifen wir die Zahnoberfläche etwas ab.
  • Aufbiss-Schiene:
    Sehr wirkungsvoll bei einer Funktionsstörung ist eine Aufbiss-Schiene. Die Schiene schützt die Zähne vor weiteren Schäden durch Zähneknirschen und entlastet die Muskulatur. Der Kiefer bekommt eine Pause und Sie schlafen gesünder.
  • Physiotherapie:
    Vielen Patienten hilft zusätzlich eine Physiotherapie. Gerade wenn die Muskulatur extrem verspannt ist, unterstützen Massagen die Heilung. Wir arbeiten eng mit Physiotherapeuten in der Region zusammen und empfehlen Ihnen gerne eine auf CMD spezialisierte Praxis.

Der Kauapparat ist unser Stressventil

Vielleicht haben Sie gerade besonders viel zu tun. Dann werden Sie feststellen, dass Sie häufig die Zähne zusammenbeißen. Achten Sie einmal bewusst darauf. Sie werden erstaunt sein, wie häufig Sie sich “durchbeißen” am Tag.

Das geschieht automatisch. Ihr Körper sucht ein Ventil für den mentalen Druck und entlädt die Anspannung, indem er die Zähne zusammenpresst oder die Zahnreihen aufeinander reibt.

Sicher, Ihr Körper meint es gut – aber gesund ist diese Erholungsmaßnahme nicht. Durch das ständige Zähneknirschen splittert der Zahnschmelz ab und Füllungen gehen verloren. Schlimmer noch: Es kann zu einer Funktionsstörung kommen.

Wie die „dicke Wade” nach einem Marathonlauf – durch Zähneknirschen verkrampft die Muskulatur

Wenn Sie knirschen, trainiert Ihre Kiefermuskulatur Tag und Nacht wie ein Hochleistungssportler. Das geht nicht lange gut.

Wie ein ermüdeter Muskel nach einem Marathonlauf verkrampft sie irgendwann. Es kommt zu extremen Verspannungen, die sich vom Kiefer bis zu den Schultern und Nacken ausdehnen.

Je nachdem, wo die Funktionsstörung auftritt, unterscheidet man zwischen:

aufsteigender Funktionsstörung:
Fehlfunktionen entlang der Wirbelsäule können Schmerzen oder Beschwerden im Kopf-Kieferbereich auslösen.

absteigender Funktionsstörung:
Aber auch umgekehrt können Funktionsstörungen im Kausystem wie Stressknirschen und Fehlbisse zu fortgeleiteten Beschwerden im Bereich der oberen Wirbelsäule führen.

Wussten Sie…?
Man unterscheidet zwischen “kompensierter Funktionsstörung” und “dekompensierter Funktionsstörung”. Das bedeutet: Es kann eine Funktionsstörung vorliegen, die Sie jedoch nicht wahrnehmen – da Ihr Körper das Problem (noch) kompensiert. Kommen gesundheitliche Probleme hinzu, kippt das Gleichgewicht. Jetzt macht sich die Funktionsstörung deutlich bemerkbar, zum Beispiel in Form von starken Verspannungen.

Ist Ihr Nacken oft verspannt? Zieht sich Ihre Kopfhaut zusammen? Haben Sie Rückenschmerzen? Das kann mit dem Kiefer und den Zähnen zusammenhängen.

Sport frei?


Informieren Sie sich hier, wie wir Hobby- und Profisportler mit speziellen Zahnschienen bei Funktionsstörungen helfen.

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